Als ich 2014 das Buch „Frisky“ von Simon Bolz in den Händen hielt und gleich darauf auch noch „One Night in Rio“ von Paul Ripke, da war es um mich geschehen. Ich merkte, wieviel wertiger doch so ein gutes altes analoge Buch ist, wenn man es doch mit der digitalen Flut betrachtet, welche uns jeden Tag im Internet überschüttet und zu welcher ich noch dazu einen nicht unerheblichen Beitrag leiste. Ein Buch ist einfach ein Buch und dem kann kein Festplattencrash oder ähnliches was anhaben. Ein Werk für die Ewigkeit. Mein Gedanke damals war, dass ich auch unbedingt sowas machen will. Und so checkte ich damals schon Preise und Vertriebsmöglichkeiten, was mich auch teilweise wieder auf den Boden der Tatsachen zurück führte. Denn eines war schnell klar. Mit „Low Budget“ geht da gar nichts. Also erstmal wieder das Ganze auf Eis gelegt, aber nie aus den Augen gelassen. Was mir da auch noch fehlte, war die Idee dahinter, das Thema, also der rote Faden. Sicher, es soll meine eigene Bildsprache darin vorkommen, aber bei meinen Recherchen habe ich schnell gemerkt, dass bei Fotobüchern thematisch schon so ziemlich alles abgegrast ist. Und das Rad kann man auch nicht neu erfinden. Doch […] Read More